SCH in SCHort

26. Nov | 20h | LaunSCH mit Youssef Limoud und NORIENTho

3. Dez | 16h | Amina Abdulkadir #I

8 Dez | 19h | Amina Abdulkadir #II

9. Dez | 19h | Said Adrus and Rohit Jain

10. Dez | 15h | Olivia Wiederkehr

12. Dez | 19h | Uriel Orlow

13. Dez | 19h | Henri-Michel Yéré

15. Dez | 14h | Büro für Postbürokratie

17. Dez | 16h | Amina Abdulkadir #III

22. Dez | 19h | Amina Abdulkadir #IV

30. Dez | 20h | FiniSCH mit Fred Hystère

Öffnungszeiten Ausstellungsraum Klingental
Freitags, Samstags und Sonntags von 15 – 18 Uhr
24., 25. Und 31. Dezember geschlossen

 

 

LaunSCH

Samstag, 26. November 2016, 20 Uhr

Start von SCH
mit Sounds, die das SCHweigen brechen
und Regionale 17 - After Opening Party

NORIENTho

Jordi Fresco

und die Mittwochsbar DJ's PapiroStu and Roy DMC.


YOUSSEF LIMOUD
- Geometrie des Vorübergehenden
26. November 2016 bis 1. Januar 2017
Youssef Limoud setzt mit seiner großflächigen Installation den physischen Rahmen für die Begegnungen, in dem er eine „Geometrie des Vorübergehenden“ eröffnet, um die man nur über neue Wege herumkommt.

“Dinge verlieren ihren Zweck und werden zu Rückständen, zu Schrott, einer Geographie, die Geschichte verkörpert - sowie Ruinen. Ruinen sind das Ergebnis von Gewalt, ob von Menschen, der Natur oder von Zeit verursacht. Letzten Endes ist es ein Ort der Stille, oder Stille an sich. Es ist sowohl ein Bild der Zukunft, als auch eins der Vergangenheit.” YL

Limoud’s künstlerische Arbeit hat seine Wurzeln in der Malerei. Seit den frühen Neunziger Jahren lebt er in Basel, wo er seine Arbeiten zum letzten Mal vor zehn Jahren gezeigt hat. “Geometrie des Vorübergehenden” ist seine erste Ausstellung in Basel seit 2005 und das erste Mal, dass seine Installationsarbeit in der Schweiz zu sehen ist.

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Amina Abdulkadir s[CH]til #I

Samstag, 3. Dezember 2016, 16 Uhr

s[CH]til ist gepflegter s[CH]rei und aufdringliches s[CH]weigen zugleich. Es ist die Reaktion auf das Rumoren einer Gesellschaft, die glaubt, ihre Identität verloren zu haben. In vier aufeinander aufbauenden Etappen spürt Amina Abdulkadir gemeinsam mit dem Publikum der Identität [CH] nach und nutzt den landestypischen Kratzlaut zur Katharsis. Dabei wird Schubladisierung zur Befreiung, Kunst zum Zweck und die Frage nach Identität zur Antwort.

Die Basler Wortklangkünstlerin Amina Abdulkadir vereint auf selbstverständliche Weise brüllende und leise Klänge. Ihre Kunst oszilliert zwischen gesprochenem und unterdrücktem Wort. In dieser Irritation schälen sich sowohl wunde Punkte wie auch heilsame Tinkturen heraus. s[CH]til ist Abdulkadirs erstes theatrales Performance-Stück, das im Rahmen des kuratorischen Experiments «Sch» entstanden ist.

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Amina Abdulkadir s[CH]til #II

Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19 Uhr

s[CH]til ist gepflegter s[CH]rei und aufdringliches s[CH]weigen zugleich. Es ist die Reaktion auf das Rumoren einer Gesellschaft, die glaubt, ihre Identität verloren zu haben. In vier aufeinander aufbauenden Etappen spürt Amina Abdulkadir gemeinsam mit dem Publikum der Identität [CH] nach und nutzt den landestypischen Kratzlaut zur Katharsis. Dabei wird Schubladisierung zur Befreiung, Kunst zum Zweck und die Frage nach Identität zur Antwort.

Die Basler Wortklangkünstlerin Amina Abdulkadir vereint auf selbstverständliche Weise brüllende und leise Klänge. Ihre Kunst oszilliert zwischen gesprochenem und unterdrücktem Wort. In dieser Irritation schälen sich sowohl wunde Punkte wie auch heilsame Tinkturen heraus. s[CH]til ist Abdulkadirs erstes theatrales Performance-Stück, das im Rahmen des kuratorischen Experiments «Sch» entstanden ist.

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Said Adrus & Rohit Jain - Straight Outta Gyri

Freitag, 9. Dezember 2016, 19 Uhr

Ihre beiden Leben waren durch postkoloniale Verknüpfungen miteinander verbunden, ohne dass sie es wussten. Der eine wurde in den späten Siebzigern im Berner Vorort Hinterkappelen geboren, als der andere das nahegelegene Gyrischachen, Burgdorf, verließ und einem inneren Aufruf nach London folgte. Der eine entschied sich für critical arts in Black Britain, um seine Geschichte darzulegen. Fast zwei Jahrzehnte später, entdeckte der andere Sozialanthropologie und British Cultural Studies, um sich mit der postkolonialen Schweiz auseinander zusetzten.

Scheinbar zufällig trafen sich beide 2014 in Bern und tauchten sofort in tiefe Gespräche über (ihre) Biographien, Archive und Politik ein. Der  Dialog zwischen Said und Rohit verdrängt die weitverbreitete postkoloniale Amnesie in der Schweiz und offenbart dichte Verstrickungen von Nostalgie, Widerstand und Brüchen, die weit über Nation und Imperium hinausgehen.

In ihrer Zusammenarbeit für das SCH Projekt treffen Kunstwerke und Ausschnitte von Said Adrus neustem Werk auf Artefakte aus persönlichen und historischen Archiven. In diesem Rahmen wird man Zeuge eines Gesprächs zwischen Said und Rohit, das einen gefühlsbeladenen Raum freigibt, in dem das Schaffen einer neuen Gesellschaft in einer richtiggestellten Zukunft erfunden wird.

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Olivia Wiederkehr - 'Hiding_Wings'

Samstag, 10. Dezember 2016, 15 Uhr

«Der Mensch will stets die Natur bezwingen und für diesen Wettkampf muss er sich rüsten, er braucht Schutzhüllen, wie Kleidung oder Zelte. Er muss Räume schaffen, die ihn einerseits von der Natur abgrenzen, andererseits mit ihr in Verbindung setzen.»  «Wir bauen Schutzräume, nicht nur haptische, auch mentale, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen,wer wir sind und um überhaupt das Geschehen um uns herum wahrnehmen zu können.»

Genau mit diesen Räumen setzt sich die Künstlerin in ihrem Werk auseinander. Unter «Räume» versteht sie nicht nur kammerartige Gebilde, sondern etwas, das geschieht, wenn ein Mensch mit seinem Umfeld agiert: «Sobald wir aufeinandertreffen, entsteht ein ephemerer Raum, der für kurze Zeit existiert.

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Uriel Orlow - Grey, Green, Gold or Was wir durch die Blume sagen

Montag, 12. Dezember 2016, 19 Uhr

In seinen Recherchen geht der Künstler Uriel Orlow den Wechselbeziehungen von Botanik und Politik nach, wo Pflanzengeschichten sich mit unserer Geschichte vermischen. Was wir durch die Blume sagen ist eine Lecture Performance über fremd und einheimisch sein, über Mandela's Garten im Gefängnis, über Schadens - und Invasionspotential, über früh erkennen und sofort handeln.

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Henri-Michel Yéré - In the night, the Poet

Dienstag, 13. Dezember 2016, 19 Uhr

Entstehung und Geburt sind Kinder der Nacht. Aus dem Schoss, aus der Dunkelheit, heraus ins Licht.

Die Nacht bietet Unterschlupf. Aber die Nacht ist auch der Vorhang, hinter dem man sich vorbereitet auf das Wiedereintreten in die Welt, neugeboren. Poesie nutzt die Schattenbilder dieser Erneuerung und spricht von Welten, die noch kommen.

Yéré’s Poesie ist eine Geste, ein Versuch diese Spannung zu erfassen, in der Hoffnung, dass die Potentiale von Morgen, die in unseren Nächten schlummern, sich öffnen und zeigen mögen.

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Büro für Postbürokratie

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 14 bis 20 Uhr

Keine Macht dem Posteingang!
Postbürokratis[ch]e Gegenuntersuchungen

Kennen Sie das, bürokratische Briefe, deren Sätze Sie im Unwissen lassen und deren Bedeutung nichts als Ratlosigkeit produzieren? Und schon längst bevor die Kuverts sich überhaupt im Briefkasten anstauen, lauern sie bereits als stumme Druckwelle der potentiellen Ermahnungen, Absagen, Enteignungen, Schuldenberge in unseren Köpfen.

Das BFPB lädt alle ein, die dazu tendieren, vor ihrem Briefkasten zu kapitulieren. Bringt Eure Migrationsverfahren, Einbürgerungsgesuche, Steuererklärungen, Strafverfahren, Adoptionsgesuche, Partnerschaftseintragungen, Scheineheverfahren, Eheverfahren, Stellenabsagen, Stellenbewerbungen, Massenkündigungen, Einsprachen aller Art, Härtefallgesuche, Rechnungen, Betreibungen, Intrum Justizia Dokumente, Unfallanzeigen, Gerichtsurteile, Geschlechtsumwandlungsverfahren, Namensänderungsverfahren, Aufenthaltsverfahren, Immatrikulationsverfahren, Erbschaftsverfahren, Geburts- und Todesadministrationen. Und natürlich Eure unabgeschickten Briefe.

Gemeinsam setzen wir selbstbewusst an zu einer postbürokratischen Versuchsanordnung und sezieren die Sprache der Macht. Ein Telefon, ein Computer, ein Drucker, Schere, Kleber und Stifte, TipEx und Nagellack und ein Mülleimer mit Feuerstelle, stehen bereit. Am Ende entsteht eine stroboskopische Montage aus Texten und Zeichnungen, eine Hitparade oder ein Manifest, mit ungeahnten Verbindungen, Assoziationen und Erzählungen über eine Welt in der unsere Existenz auf dem nächsten A4 Blatt vermessen wird, sobald wir eine Adresse haben. Selbstverständlich helfen wir Euch auch, ungeöffnete Post oder dringende Telefonanrufe bei einer Tasse Café endlich anzugehen.

Weitere Termine und mehr nach Kontaktaufnahme möglich:
buero.fuer.postbuerokratie@gmx.ch

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Amina Abdulkadir s[CH]til #III

Samstag, 17. Dezember 2016, 16 Uhr

s[CH]til ist gepflegter s[CH]rei und aufdringliches s[CH]weigen zugleich. Es ist die Reaktion auf das Rumoren einer Gesellschaft, die glaubt, ihre Identität verloren zu haben. In vier aufeinander aufbauenden Etappen spürt Amina Abdulkadir gemeinsam mit dem Publikum der Identität [CH] nach und nutzt den landestypischen Kratzlaut zur Katharsis. Dabei wird Schubladisierung zur Befreiung, Kunst zum Zweck und die Frage nach Identität zur Antwort.

Die Basler Wortklangkünstlerin Amina Abdulkadir vereint auf selbstverständliche Weise brüllende und leise Klänge. Ihre Kunst oszilliert zwischen gesprochenem und unterdrücktem Wort. In dieser Irritation schälen sich sowohl wunde Punkte wie auch heilsame Tinkturen heraus. s[CH]til ist Abdulkadirs erstes theatrales Performance-Stück, das im Rahmen des kuratorischen Experiments «Sch» entstanden ist.

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Amina Abdulkadir s[CH]til #IV

Donnerstag, 22. Dezember 2016, 19 Uhr

s[CH]til ist gepflegter s[CH]rei und aufdringliches s[CH]weigen zugleich. Es ist die Reaktion auf das Rumoren einer Gesellschaft, die glaubt, ihre Identität verloren zu haben. In vier aufeinander aufbauenden Etappen spürt Amina Abdulkadir gemeinsam mit dem Publikum der Identität [CH] nach und nutzt den landestypischen Kratzlaut zur Katharsis. Dabei wird Schubladisierung zur Befreiung, Kunst zum Zweck und die Frage nach Identität zur Antwort.

Die Basler Wortklangkünstlerin Amina Abdulkadir vereint auf selbstverständliche Weise brüllende und leise Klänge. Ihre Kunst oszilliert zwischen gesprochenem und unterdrücktem Wort. In dieser Irritation schälen sich sowohl wunde Punkte wie auch heilsame Tinkturen heraus. s[CH]til ist Abdulkadirs erstes theatrales Performance-Stück, das im Rahmen des kuratorischen Experiments «Sch» entstanden ist.

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FiniSCH mit Fred Hystère

Freitag, 30. Dezember 2016, 20 Uhr

Fred Hystère’s performativer DJ-Mix lädt ein zum «Staying with the trouble, breaks in a bubble»

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Finnisage 'SCRIPT' mit Soundperformance von Andreas Glauser, 22. Mai 2016, 18 Uhr

Finnisage SCRIPT // Soundperformance

Finnisage der Ausstellung 'SCRIPT' mit einer Soundperformance von Andreas Glauser
Sonntag 22. Mai 2016
Beginn Finissage: 18 Uhr
Beginn Soundperformance: 19 Uhr

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Andreas Glauser:
manipulated generators, electronic tools, synthesizer and organ

Mit seinem Projekt verfolgt Andreas Glauser die Schnittstellen zwischen Experimenteller Musik, Instant Composing und Audio Art.

Andreas Glauser arbeitet konsequent mit manipulierter analoger Audio-Technologie.
Er setzt in seinen Soundperformances seine selbstentwickelten manipulated Generators ein, welche er mit wechselnden Kombinationen von analogen Geräten ergänzt: manipulierte Mischpulte und Effektgeräte, Orgeln, Synthesizer, farbbeschichtete Schallplatten, Bandmaschinen.

Andreas Glauser, dessen Nährboden bis heute die grenzsprengende und multimedialarbeitende Independetkultur von Punk geblieben ist, liebt den direkten Zugriff, das Ungeschliffene, das Rohe, das Emotionale. Ihn interessiert das Forschen nach Klang, bevor dieser zu Musik im herkömmlichen Sinne wird.

„Der Tüftler vor seinen Sound-Apparaturen. Die Art wie er lauert, sich vornüber beugt, wartet, eingreift. Als ob er eine Rakete zünden würde, die Minuten später irgendwo einschlüge. Andreas Glauser ist im Element. Ein Erlebnis. Frequenzen schwingen, ein Brummen kommt auf, ein untergründiges Donnern, Lärmpartikel kollidieren, ein Geräuschstrom wächst
im Raum, wird monumental.“

„Glausers Klangwelt ist eine so eigenwillige wie faszinierende. Feine bis heftige Grundgeräusche rotieren und verändern sich. Klangflächen dringen an die Oberfläche, expandieren im Raum und verbinden sich mit anderen Geräuschen.“
Pirmin Bossart

 

Andreas Glauser, geboren 1973 in Luzern, lebt und arbeitet in Zürich. Er ist als Künstler, Musiker und Kulturorganisator tätig und ist mit Ausstellungen und Soundperformances im In- und Ausland präsent. Er studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern und schloss 2001 mit dem Diplom in Bildender Kunst ab. 2004/05 belegte er einen ein-jährigen Nachdiplomkurs in Kulturmanagement. Zusammen mit Julia Kälin leitet er das Art Production Label brainhall
www.brainhall.net


Lesung von Bignia Wehrli, 11. Mai 2016, 19 Uhr

„Werfe eine Vorstellung in den Fahrtwind, vielleicht landet sie in China“

Lesung am 11. Mai 2016, 19 Uhr

Die Spielregeln von »Imagination Transfers« sind folgende: Jemand stellt sich ein Bild vor und beschreibt es mit Worten. Jemand Anderes bekommt die Beschreibung zugesandt und übersetzt sie in ein real existierendes Kunstwerk, welches an den/die AuftraggeberIn zurückgeht. So initiierte Bignia Wehrli im Mai 2006 einen fortlaufenden Austausch von Imaginationen zwischen Europa und China und leitete unwahrscheinliche Begegnungen zwischen Künstlern und Passanten zweier Kontinente in die Wege.

Diese Begegnungen spielten sich zwar lediglich in der Vorstellung zweier Menschen ab, lösten jedoch zugleich einen Tauschhandel zwischen vorgestellten und realisierten Bildern aus. Es entstanden 18 Imaginationen, 14 davon wurden in Bilder übersetzt. Anhand Briefauszügen und Fotos erzählt Bignia Wehrli von den weiten Reisen und Geschichten einzelner Bilder.

 


Montag bis Donnerstag, 1. bis 4. Februar 2016

BODY LIBERATION EVENT #7
BODY + FREEDOM (FLORENTINA HOLZINGER, NILS AMADEUS LANGE, ANNINA MACHAZ, VINCENT RIEBEEK, MANUEL SCHEIWILLER)

Von 1. bis 4. Februar, jeweils 14 bis 18 Uhr,
wird der Raum zum Drehort einer neuen Episode einer Serie von Body + Freedom. 2015 wurden Episoden beim Foreign Affairs Festival der Berliner Festspiele, im Tanz Haus Zürich, an der Liste Basel und bei Supergood in Wien produziert.

 


Dienstag bis Samstag, 26. bis 30. Januar 2016

BODY LIBERATION EVENT #6
NEW SCENARIO (PAUL BARSCH, TILLMAN HORNIG)

Dienstag, 26. Januar
Artist Interview

Mittwoch, 27. Januar
Abendessen mit den Künstlern - mit Voranmeldung

Donnerstag, 28. Januar, 17 Uhr im Pathé Küchlin 1, Steinenvorstadt 55, 4051 Basel
Exkursion ins Kino, The Hateful Eight - Quentin Tarantino (2015) mit anschließender Gesprächsrunde in der Küchlin-Bar.
Die Inspiration durch Filme ist integraler Bestandteil der künstlerischen Praxis des Duos.

Freitag, 29. Januar, 14 bis 18 Uhr
Vorbereitungen zur Ausstellung
Die Künstler sind vor Ort. Führungen von 14 - 18 h

Samstag, 30. Januar
Ausstellung und Dokumentation
Unter Ausschluss des Publikums. Führungen von 14 bis 18 Uhr

 


Sonntag, 24. Januar 2016, 19:00 Uhr

BODY LIBERATION EVENT #5
YOUNG GIRL READING GROUP 113
reads ON THE CUTTING EDGE: COSMETIC SURGERY AND THE TECHNOLOGICAL PRODUCTION OF THE GENDERED BODY by Anne Balsamo

// Preliminaries //
"Young Girl, I did love you once." -Hamlet
"Young Girl Reading Group - I thought that was for girls only?" -Anon

i
Let’s be clear: the concept of the Young-Girl is obviously not a gendered concept.
YGRG was initiated in autumn of 2013 in Berlin by Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė.

ii
In reality, the Young-Girl is only the model citizen, the highest point of alienated socialisation, where the most socialised is also the most social and she suffers. She suffers from alienation as much as a she does from becoming-image of this alienation. As such, she is a polar figure, representing becoming-Young-Girl more than predominating it.

iii
Her glands expand. Her mouth waters. So hot rn. Young-Girl reads for everyone with everyone.

// The Young Girl Reading Group as Phenomenon //
It starts with the name. YGRG as abbreviation is in itself an aesthetic choice.

Then follows the form and distribution. YGRG functions casually on Facebook, where the digital YGRGs weave new networks from what had once been isolated words, numbers, music, shapes, tactile textures and architectures. The individuated texts we choose become filaments of infinitely tangled webs.

YGRG addresses the mutations within the figure of the Young-Girl that follows symmetrically the evolutions of the capitalist mode of production. Over the past thirty years little by little we’ve moved from a Fordist type seduction, with its designated places and moments, its static and proto-bourgeois couple-form, to a postfordist type seduction, diffuse, flexible, precarious and de-ritualized, which has extended the couples-factory over the whole of the body and all social space-time. At this particularly advanced stage of Total Mobilization, everyone is called upon to keep up their “seduction power,” which has replaced their “labor power,” so that they can at any instant be fired and set out again on the sexual market. YGRG aesthetic explores this shiny surface.

YGRG is varied and fluid.
YGRG changes its locations.
YGRG changes its directions.
YGRG can be aestheticised, can be casual, it can take place at home, at the studio or in different public spaces.
YGRG is @ Berlin Community Radio, Import Projects,The Oracle, OSLO1O, as part of Agahta 1.2.0.1 at the Hilton Hotel, Museum of Post Digital Cultures, via Skype.
‘THE YOUNG-GIRL RESEMBLES HER PHOTO'
YGRG is 83, 84, 85, continuous to ∞.
YGRG is not a gendered concept to ∞

YGRG ARCHIVE
@Y_G_R_G : twitter/periscope

 


Museumsnacht, Freitag, 22. Januar 2016, 18:00 bis 2:00 Uhr

BODY LIBERATION EVENT #4
LAURENT-DAVID GARNIER UND THEO DEMANS, BERHARD RASINGER, JENNIFER REID

alfalfa coalescence, 18:00 bis 2:00 Uhr
Für einen Umtrunk der besonderen Art sorgt der Künstler Laurent-David Garnier, vormals Parfümist und ein Kenner des verschollenen Wissens über Kräuter und Heilkunde vom Mittelalter bis heute. Der Künstler entwirft ein Ritual, in dem die Zusammensetzung der Drinks individuell auf den Konsumenten abgestimmt ist und so in einem extravaganten Setting zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Broadside Ballads, 19:30 und 22:30 Uhr
Die Archivarin Jennifer Reid begeisterte zuletzt ein breites Publikum auf der Biennale in Venedig im Namen von Jeremy Deller mit performativen, gesungenen Inszenierungen von Balladen über die Zustände von Körper und Geist unter den veränderten Arbeitsbedingungen nach der Industriellen Revolution.

BR Laser, 21:00 und 24:00 Uhr
BR Laser ist ein analoges modulares Synthesizer-gesteuertes Laseroszilloskop das live gespielt wird. Es erzeugt eine sehr exakte Darstellung eines Soundsignals als Laser. Zwei Kanäle werden der horizontalen und vertikalen Ablenkung des Strahls zugeführt. Daraus entstehen Lissajous-Figuren, die der Visualisierung  einen räumlichen Eindruck verleihen. Bei der Entstehung der Wellenformen sind der akustische, sowie der visuelle Aspekt gleichbedeutend, um eine kohärente audiovisuelle Komposition zu schaffen, die geradezu hypnotisch auf Körper und Geist wirkt.

Programm Museumsnacht Basel

 


Donnerstag bis Dienstag, 14. bis 19. Januar 2016

BODY LIBERATION EVENT #3
ARIANE ANDEREGGEN: HOME OF THE BRAIN
Myself as Google / Der Google-Mensch
Die Befreiung der Kontrollkörper durch Selbstvergessenheit - 6 Versuchungen

Donnerstag, 14. Januar 2016
12-13 Uhr  DER GANZKÖRPER-FREAK / protected creativness  / Kunstbetrachtung und Atemübungen
13-14 Uhr  WAS TUN NACH DER ORGIE? / freie Reflexe frei nach Wilhelm Reich / Videoarbeit
14-16 Uhr  TEXT FOR MORPHSUIT / Herstellung einer Audiospur
16-18 Uhr  SCHLAFEN IM AUSSTELLUNGSRAUM / Wachträumen / daydreaming

Freitag, 15. Januar 2016
12-13 Uhr  DER GANZKÖRPER-FREAK / protected creativness / Arbeiten auf Kostüm
13-15 Uhr  EKSTASEN DER WAHRNEHMUNG / why not shadows / Konstruktion einer Dreammachine
15-17 Uhr  SOCIAL POWDER / Wer braucht Körper? Who needs bodies? Kunst & Selbstzweifel
17-18 Uhr  SUPEREGO - INTERVIEW / what does she really want
danach: AFTER-SENSATIONS / Nach-Bilder

Samstag, 16. Januar 2016
12-15 Uhr  WHAT HAPPENS IN A BLACK HOLE? / the artist in the studio
15-16 Uhr  DER ANTIKÖRPER / was ich am liebsten tue / what i like the most
16-17 Uhr  DER GANZKÖRPER-FREAK / protected creativness / Arbeiten auf Kostüm
17-18 Uhr  GEIST OHNE KÖRPER / Interviews mit Menschen die im Film eine Flutkatastrophe überstanden haben / Interviews with the people which have got over a flood disaster in the film
danach:
KÖRPERBEZOGENES GEDANKENSPIEL / the lustprinzip

Sonntag, 17. Januar 2016
12-13 Uhr  BILDER ANBRÜLLEN / when art makes my cri
13-14 Uhr  NARKOSE / the bone phone / Projektion of Soul / Arbeiten auf eigene Rechnung
15-16 Uhr  TEXT FOR MORPHSUIT / Herstellung einer Audiospur

Montag, 18. Januar 2016
12-13 Uhr  HOME OF THE BRAIN / Vom Leben im Kopf
13-14 Uhr  ERREGUNGSKONSTELLATIONEN / soziale Gesten im halböffentlichen Raum / Pattern
14-15 Uhr  BEZIEHUNGSGESCHÄDIGTE MASTRUBATIONSFANTASIEN / stimulus error
15-16 Uhr  MANIFESTO FOR GANZKÖRPER / I will not paint my toenails just because i want the curator to like me.
17-18 Uhr  DIE BEFREIUNG VON DER LAST DES LEIBES / Freeing from the load of the body:
Platon sagt in "Phaidros" die Menschen seien in ihren Leib eingekerkert wie ein Schalentier
Bedauernswert sind die Unsterblichen, weil ihnen mit dem hinfälligen Leib auch der Sinn für das Einmalige genommen ist.

Dienstag, 19. Januar 2016
12-13 Uhr  EKSTASEN DER WAHRNEHMUNG / why not shadows Dreammachine
13-14 Uhr  BOPO / political bodies / gezeichnete Ungleichheiten im sozialen Nahbereich
14-15 Uhr  BIER OHNE ALKOHOL / Was ist ein Ereignis? body-radio
15-17 Uhr I PAIN THE FUCK AWAY / Schmerz & Video
17-18 Uhr Das irritierende Gesicht eines Objektes / 5 signs by what you a living person can recognise / Die Künstlerin zieht sich aus!

 


Samstag, 16. Januar 2016, 19:00 Uhr

BODY LIBERATION EVENT #2
PCNC_BAY: DAS WEICHE MARSCHAMELLOW

Das Künstlerkollektiv aus Wien/Frankfurt kreiiert einen experimentellen sozialen Raum und vollzieht für Body Liberation im architektonischen Raum Eingriffe, die als Setting für die gastierenden Künstler dienen.

http://pcncbaypcncbay.tumblr.com/

 


Sonntag, 10. Januar 2016, 14:00 bis 18:00 Uhr

BODY LIBERATION EVENT #1
TEACHING AS TEENAGERS
Lesegruppe am work.master der Haute école d'art et de design HEAD in Genf.
 
Arttu Palmio, Claire Van Lubeek, Coline Mir, Linda Voorwinde, Galaxia, Guillaume Dénervaud, Haydée Marin-Lopez, Yannis Christ, Jerlyn Heizen und Lili Reynaud-Dewar lesen aus Büchern von BEYOND DEATH : VIRAL DISCONTENTS AND CONTEMPORARY NOTIONS ABOUT AIDS, einem Seminar von Bjarne Melgaard. 
 
Bibliografie
Douglas Crimp, AIDS : Cultural Analysis/Cultural Activism 
Anne Rower , If You're A Girl 
Guillaume Dustan, In My Room 
Kathy Acker , Hannibal Lecter, My Father
Jane De Lyn , Don Juan in the Village 
Dennis Cooper, Discontents, New Queer Writers 
Dennis Cooper, Ugly Man : Stories 
Pierre Clastre, Archeology of Violence 
Tony Duvert, Good Sex Illustrated 
Andrew MacDonald, Hunter 
Andrea Dworkin, Intercourse 
Dhoruba Bin Wahad, Mumia Abu-Jamal, Assata Shakur , Still Black, Still Strong / Survivors of the War Against Black Revolutionaries 
Guy Hocquenghem, Homosexual Desire 
Guy Hocquenghem, The Screwball Asses  
David Wojnarowicz, Close to the Knives : A Memoir of Disintegration 
Tiqqun, Théorie du Bloom
Tiquun, Introduction to Civil War
 
Invisible Commitee, The Coming Insurrection
Chris Kraus, I Love Dick
Chris Kraus, Torpor
Lee Edelman, No Future : Queer Theory and the Death Drive
Bersani Leo and Phillips Adam, Intimacies 
Tim Dean, Unlimited Intimacies, Reflections on the Subculture of Barebacking 
Mark Simpson, Anti-Gay
David Wojnarowicz, Memories That Smell Like Gazoline 
Michel Foucault, Fearless Speech
Benjamin Weissman, Dear Dead Person
Leo Bersani, Is The Rectum A Grave? 
Leo Bersani, Homos 

 


Samstag, 9. Januar 2016, 20:00 Uhr

BODY LIBERATION EVENT #0
ESSEN ZUM PROJEKTBEGINN

 


Samstag, 27. Juni, 18 bis 20:30 Uhr

BLACKOUTBASEL 2015
@Ausstellungsraum Klingental

EVENT #09 - XPRMNTL PROJECTS AND RESIDENCIES IN INDIA
India is brimming with new festivals, projects and creative community events with many possibilities for artists, curators and enthusiasts. Here is your chance to know about some of these projects and maybe become a part of them in India!

What?: Presentations of active projects  

Samstag, 20. Juni, 21:30 bis 24 Uhr

BLACKOUTBASEL 2015
@Ausstellungsraum Klingental

EVENT #08 - #BLACKOUTBASEL V/S REAL NETWORKS
First chapter of an unique Indo-Swiss Arts Collective - Real Networks. Live concert with experimental sound, dance and live cinema ensemble featuring Da Saz, POL, Mahadev Cometo, Margarita Kennedy and Shazeb Arif S.

What?: Cross-disciplinary experimental performance

Freitag, 19. Juni, 18 bis 21 Uhr

BLACKOUTBASEL 2015
@Ausstellungsraum Klingental

EVENT #07 - INDIAN XPRMNTL FILM PREMIERES
The Indian film industry is well known globally but more as one of the biggest producers and markets of feature films. But how are independent film makers approaching making feature length films and what does it mean to remain in control of your expression without any big studio at your back.

What?: Switzerland Premieres of two award-winning feature length films - Kshay by Karan Gour and Chitrasutram (The Image Threads) by Vipin Vijay 

Donnerstag, 18. Juni, 17 bis 20 Uhr

BLACKOUTBASEL 2015
@ATELIER MONDIAL, Freilagerplatz 10, 4053 Münchenstein

EVENT #06 - OPEN STUDIO
Imaginations of a new experimental community that will build an urban experiential festival in September 2015. At the #BlackoutBasel Open Studio, you can access the vision, plans and possibilities of the festival and add to it as an artist, curator or even an appreciator. Also featuring, what happens when a computer uses humans as its instruments (a performative installation), a piece from the globally traveling exhibition in briefcases - the show must goes on, and so on!

What?: Open Studio + Live participatory installation

Donnerstag, 18. Juni, 18 bis 18:30 Uhr

DORMAY WOUH 3400
@Ausstellungsraum Klingental

GREGORY HARI, Performance

your eyes are glowin' in the dark or 4:13 minutes of dedication
A performative intervention by Gregory Hari, dedicated to DORMAY WOUH 3400, an art piece by the collective CKÖ. The performance is a hommage to the private and practical relation between the performer and the collective. Hari's intervention is based on individual references, related to popular culture and popular media. He is translating the piece, by the use of these references and reinterpret it in an acoustic version. 

The performative intervention is based on a cooperation with Yanik Soland. The approximate duration is 15 minutes. It will be hearable, from the exhibition space and the backyard garden. 

Thanks to Yanik Soland, CKÖ and Ausstellungsraum Klingental
 
 

Mittwoch, 17. Juni, ab 18 Uhr

MEANWHILE, ELSEWHERE
@Ausstellungsraum Klingental

Premiere der Performance Pan-Pot, Paint-Pot von SYBELLA PERRY und Präsentation der Ausstellungspublikation mit einem Text von AGNES HOFFMANN und MAREIKE SPENDEL

Pan-Pot, Paint-Pot ist eine Lecture-Performance über die Erfindung von stereophonem Sound im Kino, orchestrale Zwischenspiele, Walt Disney und Chemieunfälle.

Mit Barbetrieb