kuratiert und mit Werken von MANON BELLET, JENNIFER CAUBET, MASCHI FONTANA, CLARE KENNY, SUSANNE SCHÄR UND PETER SPILLMANN, HIDDE VAN SCHIE
Konzept: Jennifer Caubet und Hidde van Schie
Samstag, 15. Mai, Vernissage ab 18 Uhr,
mit einem Konzert von Jennifer Caubet und Hidde van Schie und einer Performance von Saskia Edens
Donnerstag, 17. Juni, 20 Uhr:
Konzert von David Max and the Sons of the Void (BS)
Die Musiker dieser Band sind aus Formationen wie Psychic TV, Genesis P-Orridge und Tranquilizer bekannt.
Supporting Act: Ohne Band (Léna Frei & Alison Peyer, BS)
F# (Fis-Dur) ist ein Gitarrenakkord, der ein Halbton höher ist als F. Einige sagen, es ist der rockigste Akkord aller Zeiten.
Der künstlerische Ausgangspunkt der Ausstellung ist Rockmusik. In diesem Fall definiert als laute, wilde, schmutzige, rebellische und wütende Musik (einschliesslich aller Genres wie Punk, Heavy Metal, Glamrock etc.). Die Ausstellung untersucht aus der Perspektive der beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, wie ihnen Rock als Teenager zu verstehen half: Alle sind verrückt und seltsam, man ist nicht allein und es gibt tatsächlich einen Kanal, um dieser Verrücktheit Ausdruck zu geben und sie zu feiern.
Ausstellungsansicht, mit einer Wandarbeit von Manon Bellet, einer Skulptur von Hidde van Schie und (hinten) einer Wandarbeit von Jennifer Caubet
Zu Hause im eigenen Zimmer lässt sich Rockmusik alleine
konsumieren und
verstehen. Doch letztlich lockt ihre verführerische Stimme einen nach
draussen an jene Orte, wo Rockmusik ihre wahre Form findet – ans
Konzert. Auf der Bühne, im farbigen Scheinwerferlicht, inmitten des
Chaos ihres Equipments befindet sich die Band, vor ihr im Dunkeln das
Publikum. Beide sind gleich wichtig: das Publikum braucht die Band, die
Band braucht das Publikum, und beide versuchen eins zu werden. Hier
versteht man, was einem aus dem eigenen Zimmer hinaus getrieben hat,
was auch die anderen aus ihren Zimmern getrieben hat: tanzen, trinken,
Spass haben, sich gehen lassen. Rock geht an Grenzen. Es ist eine
Einladung zum Rebellieren, sich zu vergessen und einfach zu sein.
Die an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler verstehen
Rockmusik als erste Kunst in ihrem Leben. Die Kenntnis ihrer Codes
erlaubte Verständigung und Identifikation und bildete den
Ausgangspunkt, um sich andere Kunstformen oder -sprachen anzueignen.
Vor diesem Hintergrund untersucht die Ausstellung die verschiedenen
Mechanismen und Facetten von Rockmusik. Dazu gehören ihre moralischen
Werte, ihre Ästhetik(en), Romantik und Nostalgie, aber auch die
Beziehung zwischen dem Star und dem Publikum. Wie kann sich die
Rock-Mentalität in einem Kunstwerk offenbaren? Kann ein Gemälde als ein
Punksong angesehen werden?
Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Clare Kenny
Während ihres dreimonatigen Aufenthalts in den IAAB Ateliers
entwickelten Jennifer Caubet (Marseille) und Hidde van Schie
(Rotterdam) das Konzept dieser Gruppenausstellung, zu welcher sie
Künstlerinnen und Künstler einluden, die sie während ihres Aufenthaltes
in Basel kennen lernten. Sie sehen die Ausstellung als Kollaboration
zwischen Künstlern und nicht als eine im engeren Sinn kuratierte
Ausstellung. Die Künstlerinnen sind dazu eingeladen, ein neues Werk für
die Ausstellung zu entwickeln, das der Frage nachgeht, was die
Prinzipien von Rockmusik für sie persönlich bedeuten und wie sie
Eingang in ein Kunstwerk finden.
Installation von Maschi Fontana
Für den Ausstellungsraum organisiert von Noëlle Pia. Das Projekt wird
unterstützt von der Mondriaan Foundation, Amsterdam.
mit ANNETTE BARCELO, HEIKO BLANKENSTEIN, SILVIA BUONVICINI, KARIN HUEBER, SARAH JÄGER, BORIS REBETEZ, ESTHER MEIER-RINGGER, KARIN SUTER, SAM SZEMBEK UND MAJA RIEDER
Ein Eine Ausstellung mit 10
Künstlerinnen und Künstlern zum Medium der Zeichnung
Vernissage: Samstag, 6. Februar 2010, 18 Uhr, anschliessend dj mifume & scherben inc.
Zeichnungen. Fragen, Antworten, Essen, Trinken, Tische, Stühle, ohne Podium: Sonntag, 21. Februar, 17 Uhr
&
«Ich habe mich geweigert einen Baum zu zeichnen», nennt sich die Ausstellung, mit welcher der Ausstellungsraum Klingental das Jahr 2010 eröffnet. Dem Satz wohnt ein Widerstand inne. Ein personifiziertes Ich steht uns gegenüber. Der Baum wurde nicht radiert und ausgelöscht; er wurde gar nicht erst gezeichnet – ist etwas anderes, neues an seiner Stelle entstanden? Die Zeichnung zeigt sich denn nicht als weiche Konstruktion, eher als scharfe Beobachtung, als Haltung im Linien- und Bilddenken. Zehn verschiedene Künstlerpositionen machen in der Ausstellung die Komplexität und Grenzenlosigkeit der Zeichnung sichtbar. Bildhaftes wechselt sich mit Abstraktion ab, Realismus mit Fiktion, Formales mit Intuitivem. Die Unterschiedlichkeit, Vielfältigkeit und Ausdehnung des Mediums bilden das Leitinteresse und den Anreiz für die von zwei Zeichnerinnen zusammengestellte Ausstellung.
Samstag, 27. März, 18 Uhr: Vernissage mit einer Musikselektion von aaron und (ab 19.30 Uhr) einer musikalischen Einlage von combineharvester
Ostersonntag, 4. April, 16 Uhr: Künstlergespräch (nicht moderiert) bei Kaffee und Kuchen, sowie gemeinsames Schiessen eines Gruppenbilds mit der Lochkamera OSCA. Die entstandene Foto wird dann an den folgenden Tagen in der Ausstellung präsentiert.
Ketty Bertossi und David Pfluger sind zwei analoge Wesen und sie schiessen Bilder. Analog natürlich. Sie waren mit ihrer Lochkamera OSCA in Skandinavien und Osteuropa unterwegs und haben Fotografien gemacht und auf Super8 gefilmt. Eine Lochkamera ist ein technisch einfaches Gerät. Genial einfach. So gemachte Bilder haben eine ganz eigene Ästhetik, einen Geist, der sich bei keiner andern Aufnahmemethode manifestiert.
Samstag, 17. April, 18 Uhr Vernissage
Samstag, 1. Mai, geschlossen
Sonntag, 2. Mai, Finissage
Die Bilder von Ralph Bürgin zeigen Landschaften, Architektur, menschliche Figuren, doch der Blick darauf gleitet fortwährend weg von der sichtbaren Auseinandersetzung mit der Malereigeschichte, hin zur sinnlichen Präsenz der malerischen Arbeit, dem gestischen Pinselstrich und den vielschichtigen Farbräumen.
«Raumreiberei» , 15 bis 24 Uhr
Barbetrieb, 18 bis 2 Uhr; mit Sounds ab Mitternacht
Eine raumgreifende Installation von Katharina Wieser wird erweitert durch KünstlerInnen aus den Sparten Musik, Tanz und Performance. Drei Akte gliedern die Nacht, sie stehen als Zeiträume gegen den abstrakten 24 Stunden-Rhythmus. Raumreiberei spielt mit Vorenthaltungen und Offenlegung. Dies erlaubt es dem Publikum jederzeit in das Labor einzutauchen und vorübergehend selbst Teil des Experiments zu werden.
Hier finden Sie das gesamte Programm der Museumsnacht Basel.
Eine Installation vonund mit Katharina Anna Wieser, Simone Schorro, Isa Wiss, Irina Lorez, MarcUnternährer, Julian Sartorius, Patrick Rohner. Kuratiert von Nadine Wietlisbach.
Vernissage Dienstag, 12. Januar, 18 Uhr
Installationvon Katharina Anna Wieser „still“ begehbar: Dienstag 12.1. bis Dienstag 19.1.
JeweilsDienstag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr
Vernissage: Samstag, 28. November 2009, 15 Uhr Open House von 11 bis 18 Uhr
Jubiläumsparty: Samstag, 28. November 2009ab 20 Uhr im Aqua (direkt neben Annex und Kuppel)
Finissage: Montag, 4. Januar, Abtransport der Mulden
Idee und Projektverantwortliche: Leif Bennett (Künstler) und Ilse Ermen (Künstlerin)
Als Beitrag zur Regionale10 planen wir im Ausstellungsraum Klingental das Projekt «Entsorgung». In der Aktion «Entsorgung» verabschieden, in eigens für die Entsorgung präparierten Muldencontainern, die Teil nehmenden Künstler/innen eines ihrer Werke. Sie geben dabei zu ihrer Entscheidung ein Statement ab. Das Ausrangieren eines Werkes aus inhaltlichen oder praktischen Gründen findet sonst im Stillen, hier für einmal öffentlich statt. Mit unserer Aktion wird keinesfalls ein Bildersturm entfacht. Dagegen verhilft sie zu einem Einblick in die Prozesse künstlerischen Schaffens und setzt einen Diskurs in Gang über Kreativität und Materialität, Endlichkeit und Absatzmärkte.
STEFAN BURGER, DOROTA LUKIANSKA, STEFAN MEIER, CORA PIANTONI, STEFAN WISCHNEWSKI
Projektorganisation: Cora Piantoni
Vernissage: Samstag, 10. Oktober 2009, 18 Uhr
Finissage: Sonntag, den 15. November 2009, 19 Uhr - Soundperformance mit Grauton / Karen Geyer
Die Ausstellung leiht sich ihren Titel aus der Astro-Physik. Der Begriff «EventHorizon» bezeichnet die Grenze um den Bereich desschwarzen Lochs, hinter welchem die Gravitation so gross ist, dass ihm selbstLicht nicht entkommt. Wie das Weltall gehört auch die Tiefsee zu den letztenGeheimnissen der Moderne. Der wörtliche "Ereignis-Horizont" spielt auch auf dasimaginative und spekulative Potential des Themas der Seefahrt an, dass wie keinanderes Mythen und Legenden hervorgebracht hat. Dieser Vielschichtigkeit nähernsich die Künstler und Künstlerinnen aus sehr verschiedenen Richtungen, brechendie romantisch verklärte Sicht auf die Seefahrt mit historischen undsoziologischen Analysen, und elaborieren mit der Metapher der See alsWidrigkeit des Lebens schlechthin.
Der Künstler Christian Ratti war an der Ausstellung "Welt in Sicht II" im Ausstellungsraum Klingental mit der Installation
«Rübli 29.X.41»vertreten. Sein grosses Wissen im Bereich der Industriekultur und -geschichte, das er anlässlich des Werkgespräches erläuterte, stellte den Bezug zur Nagelfabrik in Winterthur her. Denn Christian Ratti ist in der «Nagli»
als Betriebs- und Museumsführer tätig. So führte uns der Mitgliederausflug 2009 in die Museumsstadt Winterthur. Die üblichen Museen liessen wir vorerst links liegen und fuhren direkt weiter ins Industriegebiet Winterthur Grüze. In unmittelbarer Nähe vom Bahnhof befindet sich die Schweizerische Nagelfabrik.
Dort erwartete uns Christian Ratti zur exklusiven Führung durch die über hundertjährige Produktionsstätte für Metallstifte.
Die gemeinschaftlichen Projekte der beiden Künstler Bernhard Bretz
(*1980) und Matthias Holliger (*1974) entwickeln sich meist
ortsspezifisch. Augenscheinlich fixe Parameter wie Raum und Zeit bilden
das Ausgangsmaterial und werden auf ihre Variabilität hin untersucht.
Grosse Konzepte und unangetastete Begriffe motivieren das Künstlerduo
zur Analyse und zur Neubetrachtung.
Eine Gruppenausstellung mit Werken von KünstlerInnen mit und ohne
Behinderung, kuratiert von Kilian Dellers, für «wildwuchs 09» - das Kulturfestival für Solche und Andere
Vernissage: Samstag, 20. Juni, 18 Uhr
Öffnungszeiten während wildwuchs: Sonntag bis Sonntag, täglich 15 - 19 Uhr
Vier Künstler aus der Malwerkstatt der Zieglerschen in
Wilhelmsdorf beim Bodensee treffen auf in der Schweiz ansässige
Künstlerinnen und Künstler. Zu sehen ist Kunst von Menschen auf dem Weg: keine
Genies, keine Dummköpfe. Die Werke wachsen und verwachsen nach innen
und aussen.
ESTHER FERRER,
HINA STÜVER, LENA ERIKSSON, VARSHA NAIR,
GASPARD BUMA
Performances an verschiedenen Orten und im öffentlichen Raum
kuratiert von Katrin Grögel, Andrea Saemann
in Zusammenarbeit mit Radio X, Voltahalle, Ausstellungsraum Klingental, Kaskadenkondensator
Das Projekt «Performance Saga» vermittelt und aktualisiert Performancegeschichte und nährt den Generationen
übergreifenden Dialog. Die beiden Kuratorinnen aus Basel, die Künstlerin Andrea Saemann und die Kunsthistorikerin Katrin Grögel, initiieren und realisieren Performances, publizieren Videointerviews mit Wegbereiterinnen der Performancekunst und konzipieren Veranstaltungen - so das Festival, das mit der Performance von Gaspard Buma im Ausstellungsraum Klingental ausklingt.
Einsendeschluss: Samstag 22. August 2009
(Poststempel)
http://www.regionale10.net
Die Regionale10 steht im Zeichen der Trinationalität und (über-)regionalen Zusammenarbeit. Sie bietet Kunstschaffenden aller Altersgruppen in folgenden 15 Institutionen eine Ausstellungsmöglichkeit:
Im Rahmen der Ausstellung «Stranded Posistions», kuratiert von Sarah Zürcher, zeigt Anne Rochat ihre Performance «Blumer».
«Cette artiste avale des couleurs et s’interroge sur les codes de la performance. Quelle pertinence revêt aujourd’hui ce type d’intervention artistique ? De quelle manière le genre peut-il encore évoluer et se renouveler alors que nous ne sommes plus sur la même longueur d’'ongle', ni sur la même 'longueur d’ombre'?» Anne Rochat (*1982) lebt und arbeitet in Lausanne.
LIDA ABDUL, YAEL BARTANA, SMADAR DREYFUS & LENAART VAN OLDENBORGH, CHRISTINA HEMAUER & ROMAN KELLER, TERRITORIAL AGENCY, ZINEB SEDIRA
Gastkuratorin: Sarah Zürcher
Vernissage: Samstag, 9. Mai 2009, 18 Uhr
Mittwoch, 10. Juni 2009, 21 Uhr: Performance von Anne Rochat
Die Ausstellung untersucht das Thema des Wassers als tatsächliches und metaphorisches System einer globalisierten Gesellschaft.
Die Welt wird einheitlicher – und zugleich vertiefen sich auch ihre
Brüche. Geopolitische Gräben isolieren weite Landstriche, die
geografisch und kulturell eigentlich zusammenhingen. Es sind die
Meere und Ozeane, die es uns erlauben, globale Beziehungen zu
entwickeln, Räume zu öffnen und die legendären Spannungen zu
überbrücken – die Pole mit der Arktischen See, die südeuropäischen
Küsten mit Afrika und dem Nahen Osten.
BARBARA DAVI, MARTINA GMÜR, JEAN-FRANCK HASPEL/CHRISTIAN RATTI, PETRA ELENA KÖHLE/NICOLAS VERMOT PETIT-OUTHENIN, JOS NÄPFLIN, LENA MARIA THÜRING
Gastkuratorinnen: Annamira Jochim und Barbara von Flüe
Vernissage: Samstag, 7. Februar 2009, 18 Uhr
Erläuterungen von Christian Ratti zu «Rübli 29.X.41»: Sonntag, 8. März 2009, 17 Uhr
In
Anlehnung an einen alten Seefahrerruf spielt die Ausstellungsreihe «Welt in Sicht» auf das
Reisen und auf das Wechseln von kulturellen und geografischen Räumen
an. Sie stellt künstlerische Positionen vor, die Welt und unseren Umgang damit reflektieren.
Anzi, Raphael Bottazzini, Brigida Brunetti, Fatih Han Dag, LorenzaDiaz, Elizabeth Eysseric, Sarah Graf, My Phung Kim, Viktor Korol,Judith Lötscher, Oliver Minder, Swana Perl, Scheidegger/Stähli,Angelika Schori, Tom Senn, Olga Philomena Vonmoos
Vernissage: Samstag, 28. März 2009, 19 Uhr
Performance «Her Master's Voice», 20 Uhr
anschliessend Konzert mit «deaf sausage factory»
Mit welchen Themen beschäftigen sich Studierende der bildenden Kunst? Wie und welche Medien werden eingesetzt? Erkennt man Tendenzen? Kann man Neuigkeiten entdecken?
Dreissig Museen und Kunsthäuser laden während der Museumsnacht Basel 2009ein zu einem Kulturprogramm mit Ausstellungen, Kurführungen, Lesungen,Konzerten, Workshops, Spielen, Geschichten und vielem mehr. ImAusstellungsraum eröffnet die Ausstellung «Choice» der Stipendiaten desiaab, Internationales Austausch- und Atelierprogramm Region Basel, kuratiert von «Vrits».
Vernissage in der Kunsthalle: Samstag, 29. November 2008, 19 Uhr (Open House ab 11 Uhr)
Donnerstag, 11. Dezember 2008, 18.30 Uhr Podium: «Regionale Affären»
Ein Gespräch über den Spagat der Kuratoren zwischen internationalem Diskurs und der Verankerung vor Ort und die Avancierung des Kunstbegriffs von oben, unten, oder aussen
Mit: Anja Casser (Badischer Kunstverein), Peter Fischer (Kunstmuseum Luzern), Sibylle Ryser (Buchgestalterin und Autorin) und Adam Szymczyk (Kunsthalle Basel),
moderiert von Konrad Tobler.
Donnerstag, 18. Dezember 2008, 18.30 Uhr
Podium: «ü50»
Ein Gespräch übers Altern im Kunstbetrieb mit einem Imput des Projektes «Performance Saga» zu den Wegbereiterinnen der Performancekunst.
Mit: Miriam Cahn (Künstlerin), Burkhard Meltzer (freischaffender Kurator), Benno Schubiger (Direktor Binding Stiftung), Chris Regn (Künstlerin), moderiert von Gabriela Christen.
Organisiert in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Medien, Kultur und Politik des Frauenrat Basel-Stadt
Zur Planung der Regionale – der gemeinsamen Jahresausstellung der Kunstinstitutionen im Dreiland – sind der Ausstellungsraum Klingental und die Kunsthalle Basel in diesem Jahr eine Kooperation eingegangen: Die Jury der Kunsthalle Basel traf die Auswahl für die Ausstellung auf dem Kasernenareal. Und der Ausstellungsraum Klingental realisiert eine Präsentation in der Kunsthalle. Dieser Rollentausch geht auf die Initiative des Ausstellungsraums zurück, 2008 eine etwas utopische Idee zu verwirklichen: dafür zu sorgen, dass ALLE Eingaben der Regionale gezeigt werden.
EINE KOOPERTION VON KUNSTHALLE BASEL UND AUSSTELLUNGSRAUM KLINGENTAL
Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Ausstellungsraum Klingental an der «Regionale», der gemeinsamen Jahresausstellung der Dreiländer-Region. Für die Regionale 9 sind der Ausstellungsraum Klingental und die Kunsthalle Basel eine Kooperation eingegangen: Die Jury der Kunsthalle Basel hat die Auswahl für den Ausstellungsraum Klingental getroffen und der Ausstellungsraum Klingental realisiert eine Präsentation in der Kunsthalle Basel.
Dieser Rollentausch geht auf die Initiative des Ausstellungsraums zurück, 2008 eine etwas utopische Idee zu verwirklichen: dafür zu sorgen, dass ALLE Eingaben der Regionale gezeigt werden.
BENJAMIN APPEL, BENJAMIN BERNT, DAVID HEITZ, TOBIAS MADISON, KASPAR MÜLLER, FABIO MARCO PIROVINO, KARIN SCHAUB, PIERRE SOIGNON, LENA MARIA THÜRING, DADI WIRZ
Vernissage im Ausstellungsraum: Samstag, 29. November 2008, 18 Uhr (Open House ab 11 Uhr)
Mittwoch, 3. Dezember 2008, 18.30 Uhr
Werkgespräche: Ausgewählte KünstlerInnen sprechen mit Annette Amberg und Roos Gortzak, Jury der Kunsthalle Basel, über ihre Arbeiten.
Mittwoch, 17. Dezember 2008, 18.30 Uhr
Werkgespräche: Ausgewählte KünstlerInnen sprechen mit StudentInnen des Kunsthistorischen Seminars Basel über ihre Arbeiten.
12. Oktober bis 9. November 2008
REGULA ABRAHAM, OMAR ALESSANDRO, BEAT BRÜDERLIN, REINHARD DOUBRAWA, ILSE ERMEN, ANATOL KEMPKER, BIRGIT KEMPKER,
HANSJÖRG MARTI, PETER MORRENS, ALEX SILBER COMPANY, KATHARINA JESDINSKY, LEO BETTINA
ROOST, MATTHIAS SCHAMP
Vernissage: Samstag, 11. Oktober, 18 Uhr
Lesung Birgit Kempker: Sonntag, 19. Oktober (nicht 26. Oktober!), 11 Uhr:
«Wenn die Stelle im Vater fehlt und andere Stellen im Bild»
Lesung Ilse Ermen/ Hansjörg Marti und Finissage: 9. November, 17 Uhr:
«Künstlergespräch mit Karteikasten»
Konzept, Sprache, Schrift. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Basler Positionen zusammen mit Gästen
aus dem Ausland: Bild gewordene Worte, vermeintliche oder echte
Text-Bild-Bezüge, Pseuodobücher als Objekte, flüsternde Bildschirme;
Symbole, Embleme, Zeichen sind ihr Gegenstand, begleitet von Auftritten
und nicht ganz üblichen Lesungen.
Aktion und Gespräch von und mit San Keller
im Basler Kaskadenkondensator
Warteck pp, Burgweg 7, 4058 Basel
Der KASKO lädt den Aktionskünstler San Keller ein, seine Aktion BLAUMACHEN vorzustellen und zusammen mit anderen Kennern der Schweizer Kunstszene über die Lebens- und Arbeitssituation der KünstlerInnen in der Schweiz zu sprechen.
Ebenfalls eingeladen: visarte/Sektion Basel, Ausstellungsraum Klingental, ausserdem werden wir die KünstlerInnen einladen, welche San Keller im Rahmen seiner Aktion aufgesucht hat.
Vernissage: Donnerstag, 18. September 2008, 18 bis 21 Uhr
Die vereinigung fotografischer gestalterInnen, kurz vfg, ist einschweizweiter Zusammenschluss von Berufsfotografen. Sie engagiert sichfür die Anerkennung und Verbreitung zeitgenössischer Fotografie. Dervfg Nachwuchsförderpreis wird in einem jährlich ausgeschriebenenWettbewerb für Junge Schweizer Fotografie vergeben - als Starthilfe fürtalentierten Nachwuchs in die berufliche/künstlerische Zukunft.
1. Preis Regine von Felten «pilze haben keine blätter» 2. Preis Claudia Breitschmid «AUGEN, ZU GROSS FÜR MEINEN KOPF – auch ein Elektron kann an zwei Orten gleichzeitig sein» 3. Preis Elisa Larvego «Les Protagonistes» 4. Preis Pierre Kellenberger «Bunker»
Ausserdem in die Ausstellung aufgenommen wurden Arbeiten von VladoAlonso, Aurélien Bergot, Matthieu Gafsou, Anne Golaz, Katrin Hotz, LeaMeienberg und Heta Multanen. Die Jury konnte aus circa 200 Einsendungenauswählen.
Das Eröffnungsspektakel «Mit Nachbarn» auf dem Kasernenareal und in der
Kaserne leitet die Spielzeit 08/09 der Kaserne Basel ein.
Ab dem 18. September eröffnet die Kaserne Basel
die Spielzeit - neu unter der künstlerischen Leitung von Carena
Schlewitt - mit einer Mischung aus Theater, Tanz, Performances, Parties
und Konzerten. Thema des Wochenendes Nachbarschaften auf dem gesamten
Kasernenareal.
Auf dem geteerten Platz werden zwölf Autos der Installation «STAU»
durch zwölf Basler Gruppen und Künstler/innen bespielt. Mit dabei ist -
auf Einladung des Ausstellungsraum Klingental - der Künstler Lukas
Bürgin mit dem Projekt «Utopie, Auto...».
Trabant #12 zum Season Opening 08 der Basler Galerien mit Musik und Spanferkel:
Freitag, 5. September, ab 17 Uhr, open end
Werkgespräch mit Katharina Dunst: Donnerstag, 11. September 2008, 19 Uhr
Wo berühren sich die Werke von Maya Bringolf, Erika Maack und Mathis Vass? Ihr Projekt für den Ausstellungsraum haben die drei sonst autonom arbeitenden Künstler/innen gemeinsam entwickelt. Der Titel «Auf der Kruste» nimmt eine erste Antwort bereits vorweg: Drei Mal geht es um Oberflächen, um ihre Verhärtung, Beweglichkeit, Verletzlichkeit. Die «Natur» als Eigengesetzlichkeit von Materialien und Techniken ist Ausgangspunkt für gezielte gestalterische Entscheidungen.
Unter dem Namen Bulga sammeln Alex Gloor und Andy Pal seit 30 Jahren filmische Raritäten, die schon lange in Archiven schlummern, oft schwer erhältlich und selten gezeigt werden. Wie schon letzten Juli präsentieren wir eine Auswahl dieser einzigartigen Sammlung.
HEINRICH LÜBER, OLAF QUANTIUS, CHANTAL ROMANI, ANINA SCHENKER, MORGANE TSCHIEMBER, NIVES WIDAUER, ANDREA WOLFENSBERGER
Gastkuratorin: Irene Müller, Zürich
Vernissage: Samstag, 24. Mai 2008, 18 Uhr
Während der Art Basel täglich bis 22 Uhr geöffnet.
Performance von Heinrich Lüber: Mittwoch, 4. Juni 2008, 20 Uhr
Die von Irene Müller kuratierte Ausstellung versammelt sieben künstlerische Positionen, die sich mit Verschiebung und Verdichtung, Kompression und Kondensation von Zeit, Raum und Bewegung beschäftigen. Die KünstlerInnen fokussieren verschiedene Aspekte dieses weitläufigen Themenfeldes. In ihren Arbeiten manifestieren sich vibrierende Momente und latente Spannungszustände. Sie weiten das mediale Spektrum gewissermassen programmatisch aus und untersuchen diese Phänomene sowohl in zeitbasierten Medien, als auch in installativen Arbeiten, Fotografie und Malerei.
Iris Baumann, Monika Dillier, Martina Gmür, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Barbara Naegelin, Chris Regn, Andrea Saemann, Maria Magdalena Z’Graggen, Sus Zwick
Vernissage: Samstag, 29. März 2008, 18 Uhr
mit einer Performance von Andrea Saemann, Broll und Freundin, 20 Uhr
Gespräch in der Ausstellung: Mittwoch, 9. April, 19 Uhr, mit den Künstlerinnen und:
Klaus Halter, Arzt (zum Thema Wetterfühligkeit),
Andrea Thal, Les Complices Zürich (zum Thema Sex),
Susann Wintsch, Kunsthistorikerin Zürich (zum Thema Arbeiten mit dem was man hat)
und Annina Zimmermann und Isabel Zürcher (Gesprächsleitung).
Sarah Bernauer, Brigida Brunetti, Bianca Dugaro, Elizabeth Eysseric,
Denis Handschin, Julia & Thomas, Elisa Maria Keller, Viktor Korol,
Oliver Minder, Pascal Miserez, Nicole Josephine Schmid, Tom Senn, Marko
Ubovic
Werkgespräch mit Cathérine Hug, Zürich: Mittwoch, 20. Februar 2008, 19 Uhr
Das Jahresprogramm des Ausstellungsraum Klingental startete mit einer Doppelausstellung von Jérôme Leuba (*1970) und Basim Magdy (*1977). Ausgehend von einem sehr unterschiedlichem biografischen Hintergrund – Jérôme Leuba lebt und arbeitet in Genf, Basim Magdy wurde in der ägyptischen Stadt Assuit geboren, studierte in Kairo und lebt seit einem halben Jahr in Basel – haben sie für den Ausstellungsraum Klingental eine Ausstellung vor Ort entwickelt. Beide beschäftigen sich mit den Reflexen, die mediale Bilder in unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit auslösen.
Carlo Aloe, Joseph Duvanel, Kurt Fahrner, Corsin Fontana, Werner Ritter, Bruno Schwartz, Jörg Schuldhess, Werner Thaler, Walter Wegmüller, mit Beiträgen von Walter Derungs und Jo Dunkel
Vernissage: Samstag, 15. September 2007, 18 Uhr mit Performance «Dead Funny» von Jo Dunkel
Mittwoch, 3. Oktober, 19 Uhr: Gesprächsrunde mit Carlo Aloe, Corsin Fontana, Werner Thaler, Werner Ritter, Walter Wegmüller
Mittwoch, 10. Oktober, 19 Uhr: Gesprächsrunde mit Fernando Keller, Ziona Schulthess-Wettstein
Gerda Steiner, Jörg Lenzlinger und der Ausstellungsraum Klingental laden ein zum Besuch des «Mondgartens», einer künstlerischen Intervention im Herzen der alten Silbermine «Gabe Gottes» in Sainte-Marie-aux-Mines (westlich von Sélestat im Elsass).
Mit einem Auftritt von MIR – Daniel Buess (Schlagzeug/Perkussion), Marco Papiro (E-Gitarre, E-Bass) und Michael Zaugg (Synthesizer/E-Gitarre) – und DJ Roy (von Roy & the Devils Motorcycle) feiern wir Saisoneröffnung gemeinsam mit dem Verein der Basler Galerien.
Ein Einblick in die Strömungen und Tendenzen der aktuellen Fotografie: Die Vereinigung fotografischer GestalterInnen vfg präsentiert ihren Nachwuchs, von einer Jury ausgewählt aus 222 Einsendungen aus der gesamten Schweiz. Wir zeigen Arbeiten von Lisa Biedlingmaier, Flurin Bertschinger, Katrin Hotz, Sophie Huguenot, Matthieu Lavanchy, Elisa Larvego, Lea Meienberg und Heta Multanen, Claudio Rasano, Jenny Rova, Guadalupe Ruiz, Anja Tanner und Brian Walker.
Samstag, 7. Juli 2007, 21 Uhr – bei schönem Wetter beim Eindunkeln im Garten
BULGA FILMABEND
Unter dem Namen Bulga sammeln Alex Gloor und Andy Pal seit 30 Jahren filmische Raritäten, die schon lange in Archiven schlummern, oft schwer erhältlich und selten gezeigt werden. Wir präsentieren eine Auswahl dieser einzigartigen Sammlung.